Die berühmte „Hall of Fame“

Eine wunderbare Tradition, die von den amerikanischen Erfindern der Sportarten Soft- und Baseball auch in Deutschland übernommen worden ist. Ein in Deutschland eher unübliches Verfahren, aber es hat die Macher der hiesigen Soft- und Baseballszene so überzeugt, dass es auch hier umgesetzt wird.

Was bedeutet „Hall of Fame“?

Wortwörtlich auf Deutsch übersetzt bedeutet „Hall of Fame“ so etwas wie „Ruhmeshalle“. In der “Hall of Fame” werden Spieler, Funktionäre, Reporter oder auch Fans geehrt, die sich in besonderer Art und Weise für den Sport verdient gemacht haben. In Amerika gibt es das in allen nationalen Sportarten. Es ist ihnen sehr wichtig, die Arbeit von verdienstvollen Menschen auf diese Weise zu würdigen und in Erinnerung zu behalten.

Ein Ritual, das auch in vielen Armeen dieser Welt praktiziert wird und vermutlich dort auch seinen Ursprung hat. Vielleicht ist das der Grund, warum man sich in Deutschland mit solchen Huldigungen etwas schwertut. Was sehr schade ist. Denn es gibt Menschen, die sich in einer Weise für eine Sache aufopfern, die absolut ehrenwert ist. So etwas darf und kann auch hierzulande gewürdigt werden.

An dieser Stelle sind uns die Amerikaner gewiss voraus. Denn es ist nun wirklich nichts Schlimmes daran Menschen zu würdigen, die mehr tun als andere. Die amerikanische „Hall of Fame“ des Base- und Softball steht in der Nähe von New York. In einer Art Museum werden hier die Helden dieser Sportart geehrt und in Erinnerung gehalten. Es gibt regelmäßige Gedenkveranstaltungen zu den verstorbenen Mitgliedern.

Deutschland hat sich nun doch dazu aufgerafft seine eigene „Hall of Fame“ mit Leben zu füllen. Sie wurde zwar bereits in den 90er Jahren gegründet, doch wurde am Anfang nur einer Handvoll Menschen die Ehre zuteil, hier verewigt zu werden. Deutschlands Geschichte sitzt wohl noch zu sehr in den Knochen. Es tut sich aber was. In den letzten Jahren schafften es immer mehr Würdenträger in die deutsche „Hall of Fame“.